Wasser – Stresslöser und Gehirntreibstoff
1. Kurz gefasst
2. Was passiert, wenn wir zu wenig Wasser trinken?
3. Muss es Wasser sein?
4. Literatur zum Thema
1. Kurz gefasst:
Unsere Körpersysteme arbeiten elektrisch. Wasser ist ein
hervorragender Leiter für elektrische Energie.
Ein Mangel an Wasser kann allein schon eine Stressreaktion in
Gang setzen. Durch Zufuhr von reinem Wasser kann der körperliche
Stress vom Gehirn sofort abgebaut werden.
Wasser wird vom Körper am besten aufgenommen, wenn es warm
ist (z.B. gekocht oder Zimmertemperatur).
Sind wir ausreichend mit Wasser versorgt, funktioniert die Kommunikation
zwischen Gehirn und Körper besser.
Empfohlen sind täglich 250 ml Wasser pro 10 kg Gewicht.
Bei körperlicher Aktivität und Stress erhöht sich
der Bedarf.
Zusätzlich: 1 Glas Wasser für jede Tasse Kaffee
oder koffeinhaltiges Getränk. 2 Gläser Wasser für
jedes alkoholische Getränk. |
Oben |
2. Was passiert, wenn wir zu
wenig Wasser trinken?
Da unser ganzer Körper zu mehr als 75% aus Wasser besteht,
liegt es auf der Hand, dass für alle körperlichen Vorgänge
Wasser eine große Rolle spielt. Besonders das Gehirn ist sehr
von einer ausreichenden Versorgung mit Wasser abhängig, um
optimal zu funktionieren, da die Kommunikation zwischen den einzelnen
Nervenzellen auf elektrisch-chemischem Wege stattfindet. Die Signale
laufen umso schneller und effektiver, desto mehr Wasser im System
ist, da Wasser elektrische Energie leitet.
Deshalb: Je weniger Wasser wir getrunken haben, desto
schlechter können wir uns konzentrieren, denken und lernen
!
Symptome von akutem Wassermangel können u.a. sein: Müdigkeit,
Konzentrationsprobleme, eine „lange Leitung“ usw.
- Chronischer Wassermangel kann u.a. zu Magenschmerzen und Krankheiten
wie Bluthochdruck, Gelenkbeschwerden und Allergien führen.
Austrocknung (Dehydrierung) ist viel häufiger der Fall als
wir meinen. Leider sind die Anzeichen für beginnende Austrocknung
nicht allgemein bekannt. Es ist eben nicht das gesteigerte Durstempfinden,
das uns auf diesen Zustand aufmerksam macht. Durst oder ein trockener
Mund sind der letzte Notschrei des Körpers, wenn er Wasser
braucht. Paradoxerweise reduziert sich das Durstgefühl je
weniger Wasser wir trinken. Sie kennen bestimmt die Äußerung:
Ich habe doch gar keinen Durst. In diesem Fall müssen wir
Wasser ganz einfach wie Medizin zu uns nehmen, ob wir Durst empfinden
oder nicht.
Wasser ist zudem ein wunderbares und kostenloses Mittel zum Stressabbau.
Unter Stress jeglicher Art, ob bei Kindern oder Erwachsenen, verbraucht
der Körper mehr Wasser. Auch bevor sich dies in feuchten
Händen, Schweißausbrüchen oder ähnlich eindeutigen
Symptomen zeigt, benötigen wir mehr Flüssigkeit. Es
ist also gut, gerade in angespannten Zeiten mehr Wasser als sonst
aufzunehmen. Wir können dadurch besser mit dem Stress umgehen.
Das heißt, dass wir besonders vor herausfordernden Situationen
ein bis zwei Gläser Wasser trinken sollten, um uns auf die
Anforderungen vorzubereiten. Bei Kindern ist es wichtig, dass
sie in der Schule ausreichend Wasser zu sich nehmen. Kinder nehmen
in der Regel das Wassertrinken schnell an, wenn sie einmal merken,
dass sie sich sehr wohl und wacher damit fühlen.
Vorsicht: Je mehr Wasser Sie trinken, desto mehr Salz
brauchen Sie auch! Für mehr Informationen lesen Sie bitte
das Buch „Sie sind nicht krank, Sie sind durstig. Heilung
von Innen mit Wasser und Salz“ von Dr. med. F. Batmanghelidj.
Oben
3. Muss es Wasser sein?
Viele Menschen finden es schwierig, reines Wasser zu trinken.
Es fällt ihnen leichter, Tee oder Säfte zu sich zu nehmen.
Aber jedes andere Getränk wird vom Körper als Nahrung
identifiziert und es dauert ungefähr zwanzig Minuten, bis
die positive Wirkung der Flüssigkeitszufuhr wirksam wird.
Unter Energieaufwand des Verdauungstraktes muss das Wasser aus
dem Tee oder Saft herausgelöst werden. Selbstverständlich
können Sie auch andere Getränke zu sich nehmen. Jedoch
ist für eine optimale Lernfähigkeit und Gesundheit ein
gewisses Minimum an reinem Wasser notwendig.
Täglicher_Bedarf: 5 - 6 Gläser (0,2l) Wasser
bei Kindern und 6 - 8 Gläser bei Erwachsenen pro Tag sind
normalerweise genug. Bei Stressbelastung sollte jedoch deutlich
mehr getrunken werden.
Entwässernde Getränke wie Kaffee, schwarzer und grüner
Tee oder Alkohol müssen mit einem erhöhten Wasserkonsum
ausgeglichen werden. Ausschließlicher Genuss dehydrierender
Getränke, wie es besonders bei Kindern (Cola, süße
Brause) oder alten Menschen (Kaffee, Likör, Wein) der Fall
ist, führt zu chronischer Dehydrierung des Körpers,
d.h. zur Austrocknung mit all ihren negativen Folgen.
Tipp: Nach Alkoholgenuss können Sie dem
gefürchteten Kater vorbeugen, wenn Sie einige Gläser
Wasser hinterher trinken!
Oben
4. Literatur zum Thema*:
Dr. med. F. Batmanghelidj (sprich: Battmanngelidsch)
„Wasser, die gesunde Lösung“. VAK-Verlag
„Sie sind nicht krank, Sie sind durstig“. VAK-Verlag
„Rückenschmerzen und Arthritis“. VAK-Verlag
Masaru Emoto
„Die Botschaft des Wassers“. KOHA-Verlag
„Die Antwort des Wassers“. KOHA-Verlag
„Wasserkristalle“. KOHA-Verlag
*Weiterführende
Literatur
Nach oben