Emotionen
Das Wort Emotion ist abgeleitet aus dem Lateinischen ex „heraus”
und motio „Bewegung, Erregung“. Da Leben gleich Bewegung
ist, sind die Emotionen der Treibstoff (Trieb-stoff) unseres Lebens:
das, was uns bewegt.
Emotionen können sehr schnell ausgelöst werden oder
sich langsam aufbauen. In der westlichen Psychologie wird angenommen,
dass sie nicht direkt beeinflussbar sind, wohl jedoch der eigene
Umgang mit ihnen: man kann sie als Bereicherung oder Störung
sehen, man kann sie ignorieren (nicht auf Dauer) oder sie jemandem
mitteilen usw.
Im Zusammenhang mit Kinergetics interessiert uns, was physiologisch,
also im Körper passiert, wenn wir eine Emotion „haben“
oder „sind“. Dies wird sehr einfach und bildlich erklärt
in dem Film
„What the bleep do we know?“
Hier eine (sehr vereinfachte) Kurzfassung: eine Emotion ist eine
Information, die von unserem Gehirn an den gesamten Körper
weitergeleitet wird. Dies geschieht mit Hilfe von verschiedenen
Neurotransmittern (Überträgerstoffe für Informationen).
Wird eine Emotion ausgelöst, schüttet unser Gehirn mengenweise
Neurotransmitter aus, um alle Zellen zu informieren, dass es jetzt
um „Freude“ geht (oder „Angst“ oder „Ärger“
etc.). Die einzelnen Zellen werden sozusagen „bombardiert“
mit emotionalen Informationen. Je öfter das geschieht, desto
mehr Transmitter lagern sich in den Zellen ein und blockieren
ihre natürliche Funktion z.B. der Nahrungsaufnahme oder der
Regeneration. Daher können Emotionen, die im Körper
an verschiedenen Stellen gespeichert werden, die unterschiedlichsten
Krankheitssymptome auslösen.

Kinergetics arbeitet mit einer Liste von 420 Emotionen, die während
einer Sitzung abgefragt werden können. Der Muskeltest gibt
eindeutige Rückmeldung, welche Emotion(en) an einer bestimmten
Problematik beteiligt ist (sind). Indem man eine sogenannte Altersrezession
macht, können zudem noch die verschiedenen Lebensphasen aufgenommen
werden, in denen diese Emotion(en) schon einmal vorhanden war(en).
Die „Balance“ geschieht durch die Zuführung von
Energie auf ein Organ, eine Drüse oder ein Chakra, wodurch
das Körper-Geist-System angeregt und unterstützt wird,
die festgehaltene(n) Emotion(en) freizugeben. Die „befreiten“
Zellen können dann wieder ihre normalen Funktionen aufnehmen
und der Körper kann sich wieder selbst regulieren.
Diese Vorgehensweise löst natürlicherweise einen Entgiftungsprozess
aus, da mit den Emotionen nicht nur die Neurotransmitter in den
Zellen eingeschlossen werden, sondern auch viele Giftstoffe wie
Schwermetalle (z.B. Quecksilber, Amalgam) oder andere Umweltgifte.
Das Körper-Geist-System gibt nur so viele Informationen bzw.
Stressoren preis, wie der Körper fähig ist zu verarbeiten.
Deshalb wird in Kinergetics zuerst immer die Hydration und die
Funktion der Nieren und der Leber gestärkt, um den Körper
auf die Entgiftung vorzubereiten.
Bemerkenswert ist, dass sich die behandelte Person der jeweiligen
Emotion nicht bewusst sein muss. Manchmal geschieht die Balance
nur aufgrund der Informationen, die der Körper über
den Muskeltest gibt, während der Klient nichts mit der Emotion
anfangen kann. Dann kann es geschehen, dass Tage später Erinnerungen
hochkommen, die schon längst vergessen waren. Dies geschieht
allerdings in einer heilsamen Form, so dass danach die Emotionen
keine Belastung mehr darstellen.
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